Zollikon

Zollikon erhält auf 2011 neues Personalrecht. Mehr Ferien für alle

Noch anfangs 2009 überreichten wir Zollikon den Kaktus für ihre miserable Lohnpolitik und den massiven Abbau ihrer Pensionskasse. Zudem wurde ernsthaft ein neues Personalrecht angestrebt, das nochmals einen starken Lohnabbau und längere Wochenarbeitszeiten zur Folge gehabt hätte. Mit Hilfe des VPOD formierte sich dagegen massiver Widerstand, insbesondere beim Personal des Wohn- und Pflegezentrums Zollikon. Das macht sich jetzt bezahlt: Statt Abbau gibts jetzt mehr Ferien.
Nach einer grossen Personalversammlung des VPOD haben im Oktober 2009 gegen hundert Personen in einer Erklärung festgehalten, dass sie keinen weiteren Abbau dulden werden. Sie wiesen den Entwurf für ein neues Personalrecht zurück. Auch die Personalkommission nahm ihre Funktion im Interesse des Personals vorbildlich wahr.
Nun hat die Gemeindeversammlung am 8. Dezember 2010 eine Totalrevision des Personalrechts gutgeheissen, die insgesamt einen Fortschritt bedeutet. Neu wird die Teuerung bei den Lohnentscheiden als Kriterium mit berücksichtigt. Es bleibt jedoch bei einer völlig intransparenten und individualisierten Lohnpolitik. Die zusätzliche Familienzulage von 1596 Franken pro Jahr fällt weg mit dem Hinweis, dass die gesetzliche Familienzulage in den letzten Jahren stark angehoben wurde. Eine Besitzstandregelung ist jedoch gewährleistet. Der bemerkenswerteste Fortschritt ist jedoch, dass das gesamte Personal zwei Tage mehr Ferien erhält.
Die Ausgangslage für unsere kantonale Ferieninitiative wird immer spannender: Frau Kull-Benz unterstützt als Gemeindepräsidentin von Zollikon die bessere Ferienregelung für das Personal. Wie wird sie sich im Kantonsrat, dem sie ebenso angehört, verhalten? Sie ist Präsidentin der Kommission für Staat und Gemeinden im Kantonsrat, die die Initiative FÜR FAIRE FERIEN demnächst vorberaten wird.

Grosse Unzufriedenheit beim Personal von Zollikon - annähernd 100 unterzeichneten VPOD-Petition

Das Personal von Zollikon erlitt in den letzten Jahren empfindliche Lohneinbussen von bis zu 5%. Zudem wurde das Rentenalter um 3 Jahre heraufgesetzt. Neu soll auch noch die wöchentliche Arbeitszeit von 42 auf 42,5 Stunden heraufgesetzt werden. Und es drohen weitere Lohneinbussen von nochmals bis zu 5%. 

Das wollten nicht mehr alle Betroffenen stillschweigend hinnehmen. Annähernd 100 Angestellte insbesondere des Wohn- und Pflegezentrums von Zollikon unterschrieben eine Petition. Mit Unterstützung des VPOD verlangen sie die Einführung eines 13. Monatslohnes für alle, keine weiteren Verschlechterungen des bestehenden Personalrechts, Transparenz bei der Entlöhnung und Aufnahme sozialpartnerschaftlicher Verhandlungen. Hier klicken zur ganzen Medienmitteilung.

Lohnvergleiche: Zollikon im Vergleich mit Gemeinden und dem Kanton Zürich

Lohnverluste in Zollikon

Reichengemeinde schraubt die Löhne beim eigenen Personal runter: Jetzt ist genug!

Von den vergangenen Hochkonjunkturjahren verspürte das Personal der Gemeinde Zollikon nichts. Im Gegenteil. Die Teuerungsverluste wurden nur zu einem kleinen Teil ausgeglichen. Massnahmen bei der Pensionskasse bewirken weitere empfindliche Lohneinbussen.

Zudem werden die Renten und bei Kündigung die Austrittsleistungen der Pensionskasse massiv gekürzt. Das Rentenalter wird von 62 auf 65 Jahre hinaufgesetzt.

Mit geplanter Änderung beim Personalrecht drohen erneut emfpindliche Lohnkürzungen: Kürzungen bei den Entschädigungen für unregelmässige Arbeitszeiten, Streichung der Familienzulage. Schichtarbeitende im Wohn- und Pflegezentrum Zollikon wären speziell Leidtragende.

Wenn alle Änderungen beim Personalrecht durchkommen drohen über die letzten drei Jahre Lohneinbussen von bis zu 10%! Und die wöchentliche Arbeitszeit wird von 42 auf 42,5 Stunden hinaufgesetzt.

Dagegen beginnt sich Widerstand zu formierenn.

Der VPOD interveniert:

Hier befindet sich ein VPOD-Schreiben an den Gemeinderat von Zollikon

Hier befindet sich die VPOD-Vernehmlassungsantwort zur Personalverordnung.

Hier befindet sich die VPOD-Vernehmlassungsantwort zur Vollzugsverordnung.

Lohnvergleiche: Zollikon im Vergleich mit Gemeinden und dem Kanton Zürich

Lohnverluste in Zollikon