Zürich Kanton (und Gemeinden)
Pensionskasse BVK
Wer steht für den Schaden bei der BVK-Korruption gerade?
Das Licht zieht die Motten an. Dort wo das Geld ist, zieht es auch Leute hin, die nicht nur erhabene Absichten hegen. Pensionskassen sind geradezu Biotope für diesen Menschenschlag. Der aktuelle Korruptionsskandal der kantonalen Pensionskasse BVK ist kein Einzelfall. Wegen ihrer Grösse ist es aber um so wichtiger, dass die Kontrolle der Exponenten strikte ist und funktioniert.
Falls sich herausstellt, dass es Lücken in der Kontrolle gab, so ist der Kanton als Arbeitgeber und als Alleinverantwortlicher über die BVK gefordert.
Zum ganzen Beitrag im PDF, aktualisiert 29.6.2010
VPOD verurteilt Staatspropaganda für Rentenkürzung bezahlt vom Personal
„Kontext“ ist ein neues Mitteilungsorgan der kantonalen Pensionskasse BVK an seine über 80‘000 Versicherten. Gleich in Heft Nummer 1 machte Thomas Schönbächler, Chef der BVK, ganz offen Abstimmungspropaganda für ein Ja zur eidgenössischen Abstimmungsvorlage vom 7. März 2010 zur Senkung der Renten. Die Kantonsrätinnen und VPOD-Mitglieder Heidi Bucher-Steinegger und Julia Gerber Rüegg wollten in ihrer Anfrage vom Zürcher Regierungsrat wissen, wie er sich zu dieser einseitigen Staatspropaganda verhält.
Ganze Medienmitteilung im PDF.
Zur Antwort des Regierungsrats auf die Anfrage der Kantonsrätinnen
Rentenklau vom Stimmvolk grandios gestoppt
Nachdem 73% des Stimmvolks eine Rentenkürzung in der Altersvorsorge ablehnten, verlangt der VPOD, dass auch bei der kantonalen Pensionskasse BVK kein Leistungsabbau eingeleitet wird.
Ganze Medienmitteilung im PDF
Anfrage im Kantonsrat zum Thema durch Heidi Bucher-Steinegger und Julia Gerber Rüegg
Zur gegenwärtigen Lage der Pensionskasse BVK
Noch am 19. November 2008 schrieb die kantonale Pensionskasse BVK an ihre Versicherten, "die Sparguthaben und die Renten bei der BVK sind sehr sicher". Abgesehen davon, dass die Alterssparguthaben mit 2% relativ tief verzinst seien und die Renten weiterhin nicht der Teuerung angepasst würden, seien keine weiteren Massnahmen notwendig. Nun will sich der neue BVK-Chef, Thomas Schönbächler, in einem Schreiben an den VPOD auf diese Aussage nicht mehr festlegen lassen.
Der VPOD hat seine Haltung in beiliegendem Schreiben an die BVK festgehalten.
Zum Glück verhinderte der VPOD eine überstürzte Verselbänstidung der kantonalen Pensionskasse BVK
Die erfolgreiche Opposition des VPOD gegen eine Privatisierung der kantonalen Pensionskasse BVK erweist sich heute im Lichte der Finanzmarktentwicklung und der Vermögenslage der BVK als Segen. Die Positionen des VPOD: Keine kontraproduktiven Sanierungsmassnahmen auf dem Buckel der Versicherten und Pensionierten; Teuerungsausgleich auch für die Pensionierten auf Kosten des Kantons; keine Senkung der Zinsen auf den Alterssparguthaben; volle Mitbestimmung der aktiven und pensionierten Versicherten in den BVK-Gremien. Für die ganze Stellungnahme hier klicken.
Kantonsrat schmettert Teuerungszulage für RentnerInnen ab
Mit 109 zu 55 Stimmen schmetterte der Kantonsrat am 8.12.08 einen Teuerungsausgleich auf den Renten der pensionierten kantonalen Angestellten ab. Der gesamte Bürgerblock inklusive CVP und Grünliberale stimmte gegen eine Teuerungszulage. Nur die Vertreterinnen und Vertreter der SP und der Grünen stimmten dafür.
Über 100 Pensionierte zogen am Montag vor den Kantonsrat
Über 100 pensionierte Angestellte des Kantons Zürich, seiner Gemeinden und des Flughafens folgten dem Aufruf des VPOD und zogen am Montag, 8. Dezember 08, vor das Rathaus. Sie appellierten an die Kantonsrätinnen und Kantonsräte, auf den Renten eine Teuerungszulage ab nächstem Jahr zu gewähren. Sie wiesen in ihrem Aufruf darauf hin, dass auch beim Kanton viele Pensionierte eine sehr bescheidene Altersvorsorge haben. Für den ganzen Aufruf hier klicken.
Hier klicken: Soviel hat die Teuerung an den BVK-Renten weggefressen.

Kundgebung für den Teuerungsausgleich auf den BVK-Renten
Kundgebung am Montag, 8. Dezember 08, 14 h bis 15 h, vor dem Rathaus, Limmatquai 61, Zürich. Forderung: Teuerungsausgleich auch auf den Renten der kantonalen Pensionskasse BVK. Organisiert vom vpod Zürich. Anlass: Unterstützung des Antrags im Kantonsrat für eine Teuerungszulage auf den BVK-Renten im Rahmen der Budget-Beratung für das Jahr 2009. Ganzer Aufruf hier klicken.
Antwort an die NZZ vom 6.11.08
Durchschnittliche Renten der kantonalen Pensionskasse BVK im 2007
Hier kann die Grafik angeklickt werden, welche die Durchschnittsrenten der Pensionierten von Kanton, Gemeinden, Flughafen etc. anzeigt.
Pensionierte fordern Teuerungsausgleich
An einer gut besuchten VPOD-Versammlung debattierten am 9. September 2008 ehemalige Angestellte des Kantons Zürich und seiner Gemeinden über die Teuerungsverluste auf ihren Renten. Im Juli 2000 erhielten die Pensionierten der kantonalen Pensionskasse BVK das letzte Mal eine Teuerungszulage. Bis Ende Jahr wird der aufgelaufene Teuerungsverlust gegen 10 Prozent betragen. Nun verlangen die Pensionierten auf nächstes Jahr eine Teuerungszulage. Sie verabschiedeten dazu eine Resolution: hier klicken.
Der Regierungsrat bestätigt die hohen Teuerungsverluste auf den BVK-Renten
Die Annahmen des VPOD werden durch die neuste Antwort des Regierungsrat an den Kantonsrat bestätigt: Ende dieses Jahres werden die ehemaligen Angestellten des Kantons Zürich und seiner Gemeinden auf ihren BVK-Renten über 10 Prozent Verlust erleiden seit der letzten Zulage im Juli 2000.
Jetzt lädt der VPOD seine Pensionierten zu einer Versammlung ein mit dem Ziel, endlich eine Teuerungszulage auf den Renten der kantonalen Pensionskasse BVK durchzusetzen.
Für die Einladung auf Dienstag, 9. September, 15.30 h, hier klicken.
VPOD warnt vor waghalsiger Privatisierung der kantonalen Pensionskasse BVK
Als einziger Personalverband hat der VPOD vor einer Privatisierung der kantonalen Pensionskasse BVK ohne genügende Reservenbildung gewarnt. Das Amt für berufliche Vorsorge, das über alle Pensionskassen wacht, stimmt mit unserer Haltung überein.
Auf intensives Betreiben des VPOD verpflichtete sich der Regierungsrat inzwischen, die BVK erst zu verselbständigen, wenn sie eine Reserve von 10% gebildet hat (gegenwärtige Reserve der BVK: 0%!). Selbst der BVK-eigene Pensionskassenexperte bewertet die BVK erst mit einer Reserve von 20% als voll risikofähig. Deshalb wird der VPOD weiterhin eine BVK-Privatisierung bekämpfen, welche das Alterssparkapital der 80'000 Versicherten und RentnerInnen aufs Spiel setzt.
Für die detaillierte VPOD-Haltung zur kantonalen Pensionskasse BVK hier klicken.
Zu den Problemen der BVK. Keine Experimente mit der BVK. VPOD-Dokument 29.3.2007 im PDF
