Sozialbereich
Sozialbereich
Einladung zur GV der Gruppe Sozialbereich am 12. April 2010
Der diesjährige thematische Input ist zur „Grossen Reform: Die Schaffung einer allgemeinen Erwerbsversicherung AEV“.
Die Stadtküche soll verkauft werden!
Seit 125 Jahren besteht die Stadtküche in Zürich. Sie wurde damals zur Armenspeisung eingeführt. Nach verschiedenen Veränderungen und Anpassungen wurde bereits im Jahr 2005 ein Teil der Stadtküche privatisiert. Die Menu + More AG...
Öffentliche Podiumsdiskussion mit über 50 Teilnehmenden
KiTa-Praktikum: Wem bringt es etwas?
Am 28. April 09 diskutierten in Zürich
- Patrizia Fritz-Delvai, Leiterin Kinderkrippe Chnopfdrucke, Steinhausen (ZG)
- Ulla Grob-Menges, Geschäftsführerin Verband Kindertagesstätten Schweiz KiTaS
- Markus Marti, Leiter Kita Riedli, Zürich sowie
- Jean-Jacques Zbinden, Ausbildungsverantwortlicher GFZ-Kitas (Gemeinnütziger Frauenverein Zürich)
- mit der Moderation von Christien Flitner, vpod Frauensekretärin.
Danach diskutierte das Publikum engagiert mit. Teilweise war Empörung und Wut über Arbeitsbedingungen in gewissen Kita deutlich zu spüren. Einig war man sich, dass die Finanzierung der Kita dringend verbessert und vermehrt qualifiziertes Personal statt Praktikantinnen angestellt werden soll.
Um die Qualität und somit die Finanzierung und Arbeitsbedingungen der Kindertagesbetreuung zu verbessern, müssen sich Betroffene - Kita-Betriebe,
-Leitende und insbesondere auch das Kita-Personal - verstärkt einsetzen.
Der vpod Sozialbereich gibt dafür Unterstützung - je mehr Mitglieder, desto stärker unsere Möglichkeiten!
Mitglied werden können Sie gleich hier rechts unter Service.
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Aktuelles / Schwerpunkte:
Gewerkschaftsbund zu Teillohnjobs
Seit rund zwei Jahren arbeiten die Gewerkschaften mit VertreterInnen der Verwaltung und des Gewerbes in der Tripartiten Kommission zur Arbeitsintegration in der Stadt Zürich und überwachen dort namentlich die vom Sozialdepartement geschaffenen „Teillohnjobs“ der Stadt und privater Sozialfirmen.
Anfang Jahr hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund erstmals umfassend Positionen bezogen zur Arbeitsintegration (s.unten), jetzt hat auch der Gewerkschaftsbund der Stadt Zürich seine Haltung zu den Zürcher Teillohnjobs präzisiert mehr: Positionspapier.
Folgende Eckwerte sind für uns von zentraler Bedeutung:
1. Die Arbeit gegen "Teillohn" muss einen befristeten Charakter aufweisen. Nach neun Monaten in einer Sozialfirma sollten alle TeilnehmerInnen in der Regel einen die Existenz sichernden Mindestlohn erhalten.
2. Tätigkeiten, die der Arbeitsintegration der Teilnehmenden dienen sollen, müssen einen qualifizierenden Charakter haben.
Wir stellen fest, dass der Ausbau der Teillohnstellen nicht im angekündigten Ausmass erfolgte und dass unsere Befürchtung der Konkurrenzierung des "regulären" Arbeitsmarktes so nicht eintraf. Zur Einhaltung gesamtarbeitsvertraglicher Bestimmungen und anderer Qualitätskriterien hat sich mittlerweile eine gute Zusammenarbeit in der Tripartiten Kommission eingespielt.
Generalversammlung Gruppe Sozialbereich:
An ihrer Jahresversammlung vom 3. April 2008 diskutierte die Gruppe mit Daniela Merz, Geschäftsführerin Stiftung für Arbeit, St. Gallen + Zürich, die Frage der Arbeitsintegrationsprojekte unter dem Titel "Lieber kein Lohn als Teillohn". Zur anregenden Diskussion mehr:
Neue Wege in der Arbeitsintegration – Teillohn-Jobs
Auch Beschäftigungsprojekte für Sozialhilfebeziehende dürfen nicht zu Billigjobs verkommen und müssen gewisse Rahmenbedingungen einhalten. Die Stadt Zürich schafft Teillohnjobs im grossen Stil. Der vpod hat von anfang an eine kritische Haltung eingenommen und ein entsprechendes Positionspapier erarbeitet. Die Umsetzung der neuen Arbeitsintegration wird von einer tripartiten Kommission begleitet, in welcher der vpod Einsitz hat. vpod Kritikpunkte SGB-Positionspapier
„Missbrauchsdebatte“
Im vergangenen Jahr hat sich die vpod Gruppe Sozialbereich in die sogenannte Missbrauchsdebatte eingeschaltet. Im Mai lud sie zu einer Gesprächsrunde „Der Missbrauch des Missbrauchs“ mit dem Philosophen Roland Neyerlin. Vor den Wahlen lud die Gruppe linke NationalrätInnen, resp. KandidatInnen zu einer vom Soziologieprofessor Ueli Mäder moderierten Gesprächsrunde zur Frage „Steht der soziale Frieden auf dem Spiel“.
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Zulagen für regelmässige Nacht- und Sonntagsarbeit
Gemäss einem Bundesgerichtsurteil sind diese Zulagen auch in den Ferien zu bezahlen.
Der vpod hat sich mit der Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime und der Stiftung Altried, Zentrum für Menschen mit Behinderung auf Nachzahlungen für die letzten fünf Jahre einigen können.
Mittlerweile haben auch andere Soziale Institutionen die Zahlung der Zulagen für regelmässige Schichtarbeit auch in den Ferien eingeführt.
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Gruppe Sozialbereich
Der Sozialbereich ist in der vpod-Region Zürich einer der grössten Bereiche. Zum Sozialbereich gehören SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, soziokulturelle AnimatorInnen, HortnerInnen, JugendarbeiterInnen, KleinkinderzieherInnen oder neu Fachangestellte Betreuung, BetreuerInnen im Asylbereich, Mitarbeitende in Kinder- und Jugendheimen, Behinderteninstitutionen, in sozialen Beratungsstellen etc.
Thematisch entstehen immer wieder zeitliche befristete ad hoc Arbeitsgruppen im Zusammenhang mit konkreten Arbeitsbedingungen oder mit einem inhaltlichen Anliegen.
Regelmässig trifft sich der Vorstand der Gruppe Sozialbereich (Präsidentin Yolanda Nyfeler, nyfelerreichle[at]freesurf.ch). Bei der Stadt Zürich gibt es die vpod-Arbeitsgruppe Horte (Kontaktperson Irene Ribbe, iribbe[at]vtxmail.ch) und die Gruppe Sozialzentren (Kontaktperson Canan Taktak, canan.taktak@vpod-zh.ch).
Zuständige Regionalsekretärinnen:
Canan Taktak, canan.taktak[at]vpod-zh.ch (Stadt Zürich)
Sibylle Elam, sibylle.elam[at]vpod-zh.ch (Private Soziale Institutionen)
Gesamtarbeitsverträge:
GAV Altried: Anfang 2008 tritt eine GAV-Revision in Kraft. Verbessert sind die Ferien- und Dienstaltersregelungen, der Vaterschaftsurlaub (fünf Tage) und einige Lohneinstufungen.
Neu sind die Zulagen für Pikett-, Nacht- und Sonntagsarbeit Lohnbestandteil und werden auch bei Ferien, Mutterschaftsurlaub, Krankheit und Unfall ausgerichtet.
GAV Zürcher Kinder- und Jugendheime: Per 1. Juli 2007 ist der revidierte GAV in Kraft getreten. Anfang Oktober ist das Schulheim Rivapiana in Minusio (TI) nach 98-jährigem Bestehen aus finanziellen Gründen geschlossen worden, 22 Mitarbeitende sind von der Schliessung betroffen. Ein Sozialplan wurde ausgearbeitet.
GAV Asylorganisation: Mit der Umwandlung in eine öffentlich-rechtliche Anstalt wurde zwischen der Asyl-Organisation und dem vpod ein Gesamtarbeitsvertrag ausgehandelt, der per 1.1.06 Gültigkeit hat. In diesem Jahr soll eine erste Überarbeitung stattfinden.
- Berufsverband der KrippenleiterInnen BVKL
- Berufsvereinigung der GebärdensprachdolmetscherInnen
- Gesamtarbeitsverträge im Sozialbereich
- Aufbauprojekt FaBe/FaGe
